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Kunst und Menschenrechte in der Hirtenscheuer, Iran und China im Focus. 

10. Dezember > Internationaler Tag der Menschenrechte

Die Skulptur "Ai Weiwei 81" wandert weiter.

Einige Monate beherbergte die Hirtenscheuer am Scharfen Eck in Schwäbisch Hall einen besonderen Gast in Gestalt einer Bronzeskulptur, die auf Wanderschaft geschickt wurde. 

Es ist eine Hommage an Ai Weiwei, dem es in seiner künstlerischen Arbeit gelungen ist, 

 

weltweit auf eklatante Verletzungen der Menschenrechte aufmerksam zu machen. 

 

 

 

Dies war Anlass für den Freundeskreis Asyl, für Amnesty International und für die Initiatoren des Atelierhauses Hirtenscheuer, den "Internationalen Tag der Menschenrechte" am 10. Dezember miteiner gemeinsamen Veranstaltung zu begehen:

Der Iraner Iraj Ramazani berichtete von seiner tragischen Flucht aus dem Iran und von seiner Situation als Flüchtling in Deutschland berichten. Er spielt für die Besucher auf der Langhalslaute und wird eigene Texte vortragen. Nun nach drei Jahren, endlich, Unsicherheit wurde Iraj Ramazani Asyl gewährt.

Rainer Möck berichtete über den Alptraum der Folter berichten, die in 141 Ländern der Erde immer nochschreckliche Realität ist.                                                                                                                                                  

Der PEN-Stipendiat Dejun Liu aus China zeigte den Film seiner Verschleppung, dokumentiert von Ai Weiwei. 

Die Kunstwissenschaftlerin Mira Lenk stellte den chinesischen Konzeptkünstler in einem Portrait vor.

Ute Christine Berger, Kulturbeauftragte der Stadt Schwäbisch Hall verabschiedete zusammen mit dem Atelierhausteam die Skulptur "Ai Weiwei 81". Sie wandert nach Nürnberg, in die "Stadt der Menschenrechte".


Dejun Liu und Ute-Christine Berger